Wir helfen Hunden in Campulung/Rumänien

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Kalender 2020 kann ab jetzt vorbestellt werden!

Hrsg: Freundeskreis der Straßenhunde in Campulung e.V.

Monatskalender A4, Preis inkl. Porto 11,55€ 

 

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August 2019 - es gibt Neuigkeiten vom Tierheimneubau!

 

So viel ist passiert in den letzten Monaten – aber seht selbst:

Alle Container stehen jetzt an ihren vorgesehenen Plätzen
Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, wurden Mitte Mai 2019 unsere noch fehlenden Container angeliefert, die wir dank wunderbarer Spender kaufen konnten. Doch das Wetter war damals schlecht, und es konnte nur der Quarantäne-Container an dem für ihn vorgesehenen Standort platziert werden. Die zwei Seecontainer zur Futter-Lagerung und unser Aufwachcontainer mussten auf einer Wiese bzw. auf dem Weg neben dem Tierheim "zwischengeparkt" werden. Die Stadt Campulung versprach uns, dieses Problem zu lösen, die durch die vielen Regenfälle verursachten Schäden am Zufahrtsweg zu beheben und die Container an die richtigen Standorte zu versetzen. Hierüber waren wir sehr froh, denn einen LKW mit Kran zu bezahlen ist keine Kleinigkeit.

Im Juli während unseres großen Helfereinsatzes war es dann endlich soweit. Die Stadt kam mit einer Planierraupe für den Weg und einem großen Traktor mit Zugvorrichtung, der die schweren Seecontainer an ihre richtigen Standorte zog. Später kam noch ein LKW mit Kran zu Hilfe, der dann die Container exakt platzierte bzw. über den Außenzaun hob. Da unser Bau seit Mai große Fortschritte gemacht hat, war es besonders schwierig, den Aufwachcontainer an die richtige Stelle zu positionieren, ohne den Zaun, die Zwinger oder den Tierarztcontainer zu beschädigen. Doch es waren Fachleute am Werk, und nach wenigen Stunden Arbeit standen alle Container an ihrem vorgesehenen Platz.



Wie viele Hundehütten braucht man für ungefähr 800 Hunde? … unglaublich viele! Wir wollen aus unserem alten Tierheim alle noch brauchbaren Hundehütten mitnehmen, sehr viele Hütten sind aber inzwischen in einem so schlechten Zustand, dass wir sie nicht mehr transportieren können.



Deshalb ist es unumgänglich, dass wir für das neue Tierheim mehrere hundert neue Hütten anschaffen müssen. Unsere Helfer haben während ihres Einsatzes im Akkord Holz geschleppt, geschnitten und geschraubt. Der permanente Nachkauf von Holz lief problemlos, aber die benötigten Schrauben waren ausverkauft! In ganz Campulung und Umgebung kaum noch Nachschub zu bekommen, und so mancher kurzzeitige „Baustopp“ wurde dadurch verursacht. Dennoch hat unser „Bautrupp“ am Ende des Einsatzes sage und schreibe 175 neue Hütten hergestellt. Darüber sind wir überglücklich.



Da auch 175 neue Hütten noch lange nicht ausreichen, haben wir uns bereits im Februar dieses Jahres auf die Suche nach einem „Hunde-Hütten-Bauer“ gemacht und einen Jungunternehmer mit einer kleinen Firma als Nebenerwerb im nahegelegenen Constanta gefunden. Er stellt Hundehütten nach den Wunschvorstellungen seiner Auftraggeber her. Inzwischen konnten wir hier ca. 90 unserer „Wunschhütten“, mit Styropor isoliert und mit glatter, behandelter Innenliegefläche zur besseren Reinigung, in Auftrag geben und bezahlen, wovon 60 bereits geliefert wurden. 65 € kostet uns solch eine Hütte; ein guter Preis, wie wir finden.





Wir müssen 90 weitere Hütten in Auftrag geben, um genug Hundehütten für den bevorstehenden Winter zu haben.

Ein Zaun und viel zuviel Steine
Ein weiteres Bauprojekt während des Helfereinsatzes war die Errichtung des Zauns auf der mittleren Plattform. Wunderbare Spender und Sponsoren haben uns geholfen, den Zaun zu einem guten Tierschutzpreis zu kaufen und haben die Transportkosten nach Rumänien übernommen. Leider konnten unsere Helfer den Zaun während ihres Aufenthalts nicht komplett aufbauen, da sich die Bohrung der Löcher für die Zaunpfähle aufgrund des steinigen Geländes als deutlich schwieriger herausstellte, als ursprünglich erwartet.
Uns blieb nichts anderes übrig, als die Fertigstellung des Zauns unserem Bauunternehmer mit seiner Mannschaft und ihren deutlich besseren Werkzeugen zu übertragen. Mittlerweile sind fast alle Löcher gebohrt und alle vorhandenen Pfähle einbetoniert. Unser Bauunternehmer wird auch die benötigten Türen besorgen und einbauen. (Wir hatten ursprünglich gehofft, wir könnten noch gut erhaltene Türen aus dem alten Tierheim mitnehmen, doch nach genauer Inspizierung sind diese schlicht viel zu rostig und verbogen, um in den neuen Zaun eingebaut werden zu können).



Sämtliche Betonflächen wurden imprägniert
Am letzten Tag des Helfereinsatzes mussten alle noch einmal kräftig zupacken, sämtliche Betonflächen mussten gefegt und danach peinlichst genau abgesaugt werden.



Denn bereits wenige Tage später wurden die Fachleute der Firma Giema aus Deutschland in Campulung erwartet, um den kompletten Betonboden unseres Tierheims mit einer speziellen Lösung zu versiegeln. Diese wird auf den Beton aufgetragen, zieht dort ein und kristallisiert. Dadurch wird der Beton viele Jahre vor Urin und anderen Umwelteinflüssen geschützt. Möglich wurde dies durch zwei fantastische Spender, die uns nicht nur eine speziell für unseren Beton angefertigte Lösung als Spende zur Verfügung gestellt haben, sondern selbst nach Campulung angereist sind, um diese Lösung in stundenlanger Arbeit fachgerecht aufzutragen. Wir sind unendlich dankbar!



So ein Tierheim hat viele Baustellen
Viele andere Arbeiten, wie Wasser- und Elektrozuleitung für den Aufwach- und Quarantäne-Container, sowie die Wasser- und Abwasserzuleitung für unseren zukünftigen Mitarbeiter-Aufenthalts-Container (hier sollen noch Waschbecken, Toilette und Waschmaschine installiert werden), zusätzliche Dach-Einzäunung von insgesamt 6 Zwingern und 8 Quarantäne-Zwingern für die sogenannten „Kletterer“ unter den Hunden, und auch ein betonierter Fuß-Weg von der Quarantäne-Station auf die mittlere Plattform, wurden in der Zwischenzeit von unserem Bauunternehmer und seinen Leuten erfolgreich fertiggestellt.  Auch hat unser Helfertrupp bei jeder Hüttenbau-Zwangspause durch Schraubenmangel nicht etwa „Däumchen gedreht“, sondern hat Hundeboxen für unsere Aufwachstation und viele Regale zusammengebaut, so dass wir auch hier einen großen Fortschritt gemacht haben. 



Auch mit den notwendigen Papieren und Unterlagen, die wir für die Inbetriebnahme und Antragstellung für die Autorisierung benötigen, kommen wir sehr gut voran. Es fehlen nur noch wenige Kleinigkeiten bzw. Vertragsabschlüsse, die alle schon in Verhandlung sind und zeitnah abgeschlossen werden können.

 

Auch unsere rumänischen Tierheimmitarbeiter sind sehr stark gefordert, damit wir in diesem Jahr noch in unser neues Tierheim umziehen können.
Sie versorgen nicht nur unsere rund 800 Hunde im alten Tierheim, sondern werden auch immer wieder auf unserer Baustelle im neuen Tierheim gebraucht.

In dieser Woche waren allein 7 unserer Mitarbeiter zwei Tage lang im Einsatz und haben zunächst den zweiten Schutzanstrich mit der extra für uns zusammengestellten Imprägnierung auf die Betonflächen der Zwingeranlage aufgetragen.





Der Herr mit dem "Knopf im Ohr" auf dem letzten Bild ist übrigens unser Mitarbeiter Dorin. Er fährt unser Tierheimauto und ist Tag und Nacht erreichbar, falls irgendwo ein verletzter oder ausgesetzter Hund gefunden wird. Wenn Dorin diesen Hund dann mit einfachen Mitteln nicht sichern kann, verfügt er über die Lizenz, ein Narkosegewehr einzusetzen.

Nachdem die Flüssigkeit auf den Betonflächen getrocknet war, wurden alle vorhandenen Hundehütten zunächst mit einer Schutzlösung und anschließend noch mit Schutzfarbe eingesprüht.



 


Wie Ihr sehen könnt, rückt unser Umzug in unser neues Tierheim immer näher und näher!
Aber dennoch benötigen wir immer noch so viele Dinge, bevor wir wirklich umziehen können: 

Was wir aktuell noch dringend brauchen:  

 

  • Wir haben von der letzten Rechnung unseres Bauunternehmers (diese beläuft sich auf 15.000 €, hiervon haben wir 6.000 € schon bezahlen können) noch 9.000 € offen, diese sollten wir zeitnah bezahlen, denn er möchte natürlich auch sein verdientes Geld für seine erbrachten Leistungen erhalten 

  • Der Zaun auf der mittleren Plattform muss fertig gestellt werden, es werden auch noch Türen benötigt; für die noch fehlenden Materialien und die Arbeitsleistung seiner Mitarbeiter wird unser Bauunternehmer kurzfristig ein Angebot ausarbeiten 

  • Wir würden gerne 90 weitere Hütten in Auftrag geben, um genug Hundehütten für den bevorstehenden Winter zu haben.
    Kosten pro Hütte: 65 € 

  • Alle vorhandenen Hütten (und auch die evtl. weiteren Hütten) müssen auf kleine Kunststoffpaletten geschraubt werden. Diese verleihen den Hütten sehr gute Standfestigkeit und ermöglichen unseren Mitarbeitern problemlos den Boden der Zwinger mit Wasser zu reinigen, ohne dass die Holzhütte darunter leiden wird.
    Eine große Lieferung Paletten haben wir bereits bezahlt und erhalten, wir benötigen aber weitere ca. 200 Stück
    Kosten pro kleiner Kunststoffpalette: 6 € 

  • Große Kunststoffpaletten eignen sich hervorragend als Liegeplätze in der Quarantäne-Station, in den Welpenzwingern und in den Seniorenzwingern, denn diese lassen sich hervorragend reinigen und desinfizieren und bieten gleichzeitig einen gut isolierten, warmen, etwas erhöhten Liegeplatz für unsere Vierbeiner. 30 Paletten für unsere Quarantänestation konnten wir schon kaufen, die Welpen- und Seniorenbereiche müssen wir noch ausstatten.
    Kosten pro großer Kunststoffpalette: 30 € 

  • Vor dem Winter möchten wir einen Windschutz an die Wetterseite des großen Außenzauns anbringen, damit unsere Hunde und unsere Mitarbeiter besser geschützt sind
    Kosten ca. 1.000 €  

 



Mit Sicherheit wird unser Umzug noch weitere, versteckte Kosten zum Vorschein bringen, an die wir im Moment noch gar nicht denken. Doch mit vereinten Kräften werden wir es schaffen und unsere Hunde schon bald in deren sichere Unterkunft – unserem neuen Tierheim – umziehen.  

Vielen herzlichen Dank für Euer Interesse, Eure Hilfe und Unterstützung bei unserem Mammut-Projekt Tierheim-Neubau, das uns alle seit Monaten/Jahren auf Trab hält und uns nun so kurz vor dem Ziel manchmal einfach nur staunen lässt, was gemeinsam alles möglich ist.

 


Kommt mit ins neue Tierheim! Wenzel zeigt auf seinem Rundgang den aktuellen Baufortschritt - wir sind kurz vor dem Umzug!


Neben ganz viel Zeit und Energie stecken vor allem spannende Informationen über den Tierschutz in Rumänien und jede Menge Geschichten aus Campulung in unserem Vereinsmagazin! Alle Ausgaben gib es nun zum kostenlosen Dowanload hier: Hund aufs Herz


Transparenz ist uns wichtig - uns daher gibt es nun alle Jahresberichte seit der Vereinsgründung 2013 auch hier auf unserer Homepage: ----> klick Jahresberichte


Zwei ausführliche und anschauliche neue Reiseberichte gibt es  *klick* ----> HIER


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Wie finanziert sich eigentlich ein Tierheim für 800 Straßenhunde?

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Alle Autoren haben auf Honorare verzichtet und der Erlös geht zu 100% ins Tierheim.


Unser Tierheimneubau ist nun auch ein Projekt bei www.betterplace.org

 

Alle gesammelten Spenden werden zu 100% für den Tierheimneubau und somit für die  Straßenhunden aus Campulung verwendet.

 

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